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Katastrophenschutzübung

DLRG-Bezirk Frankenland probt in Freudenberg den Ernstfall - 26 Einsatzkräfte Spektakuläre Übung im Main bei Freudenberg: »Auto im Wasser mit zwei eingeschlossenen Personen« lautete die erste Meldung, die der Zugführer des Katastrophenschutzzugs des DLRG Bezirks Frankenland am Samstag in Freudenberg erhielt. Wie die DLRG mitteilt, setzte sich daraufhin sofort der gesamte Zug, bestehend aus Führungs-, Tauch-, Boots- und Strömungsrettertrupp in Bewegung und fuhr vom Sammelpunkt zur Einsatzstelle. Vor Ort wurde zunächst die Lage erkundet und die einzelnen Trupps erhielten ihren Auftrag. Noch während sich die 26 Einsatzkräfte, die aus den Ortsgruppen Höpfingen, Königshofen, Tauberbischofsheim und Walldürn anrückten, meldete die Übungsleitung bereits das zweite Szenario an. »Kleinbus mit mehreren Personen durchbricht das Brückengeländer der Mainbrücke und stürzt in den Fluss.« Da sich das Fahrzeug offensichtlich am Brückenpfeiler verhakt hatte, entschied der Gruppenführer Strömungsrettung gemeinsam mit dem Zugführer, dass sich mehrere Retter von der Brücke auf das Fahrzeug abseilen sollten. Zwischenzeitlich hatte es auch eine Person geschafft, auf das noch aus dem Wasser ragende Autodach zu klettern und um Hilfe zu rufen. Ein Taucher machte sich auch hier sofort daran, das Innere des Fahrzeugs zu erkunden. Um zwei Personen, die im Innenraum eingeschlossen waren, zu befreien, wurde ein weiterer Taucher vom Motorboot aus eingesetzt und gesichert. Die Personen konnten zügig gerettet und in Sicherheit gebracht werden. Als letzte Aufgabe galt es, das Fahrzeug zu bergen. Dies meisterten Strömungsretter und Bootstrupp ebenfalls erfolgreich. Die Helfer abgesichert Nachdem alle Einsatzkräfte wieder an Land waren und sämtliches Material auf den Fahrzeugen verstaut, fuhren alle Teilnehmer ins Vereinsheim der Ortsgruppe Freudenberg, wo viele Helfer bereits ein wärmendes Mittagessen vorbereitet hatten. Neben der Verpflegung organisierten die Einsatzkräfte der ortsansässigen DLRG auch die gesamte Übung und stellten die »lebenden Opfer« in Form von Tauchern und einem Fließwasserretter. Ebenfalls sicherten sie die Einsatzkräfte ab, so dass nicht plötzlich aus einer Übung ein Ernstfall wird. Die Nachbesprechung fiel nach Angaben der DLRG sehr positiv aus. Vom Können der Einsatzkräfte überzeugt haben sich neben Freudenbergs Bürgermeister Roger Henning auch der Bezirkseinsatzleiter Jürgen Englert und der stellvertretende Vorsitzende des DLRG Bezirks Frankenland, Uwe Spielvogel.