Bundestagsabgeordnete Nina Warken besucht die DLRG Freudenberg

Freudenberg. Kurzfristig angekündigt hatte sich am vergangenen Dienstag, den 8. Dezember 2015, Bundestagsabgeordnete Nina Warken für einen Besuch bei der DLRG Gruppe Freudenberg e.V. und löste damit ein fast 2 Jahre altes Versprechen ein.

Der Besuch startete mit einer Vorführung der verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der Wasserretter bei einer nächtlichen Übung am Badesee, von der sich die Bundestagsabgeordnete tief beeindruckt zeigte. Es sei imponierend, welche Leistungsfähigkeit hier auf ausschließlich ehrenamtlicher Basis erreicht werde, so Warken

Im anschließenden Gespräch wurde ausführlich über das Problem der oft fehlenden Kostenerstattung bei Einsätzen und besonders auch über die fehlende Regelung der Freistellung für die ehrenamtlichen Hilfskräfte diskutiert. Als Mitglied des Innenausschusses ist Nina Warken für die „Blaulichtorganisationen“ zuständig. Anders als bei der Feuerwehr oder dem THW, müssen die Freiwilligen der DLRG gesetzlich nicht vom Arbeitgeber freigestellt werden. Um der Forderung nach Lohnfortzahlungskosten des Arbeitgebers nach einem Einsatz entgegenzuwirken, bauen viele Einsatzkräfte im Vorfeld Überstunden auf oder arbeiten die Zeit, die sie damit verbracht haben anderen Menschen in Not zu helfen, nach. „Hier muss nachgebessert werden.“ Zwar sei das Thema Sache der Bundesländer, es könne jedoch nicht sein, dass man hier dem Engagement der Ehrenamtlichen Steine in den Weg lege, so Warken.

Am Ende des Besuchs bleibt die Hoffnung, dass die Politik endlich die richtigen Gesetze verabschiedet, die bundesweit eine einheitliche Regelung für alle Hilfskräfte vorsieht und Dinge wie Freistellung von Einsatzkräften und deren Lohnfortzahlung regelt. Nina Warken versicherte den Verantwortlichen der DLRG Freudenberg sich für diese Punkte einzusetzen.

Bild vorne von links: Stellvertretender Vorsitzender DLRG Freudenberg Harald Fuchs, Bürgermeister Roger Henning, Nina Warken MdB